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Praxistipp: Tatonka Floy W’s Coat – Die warme Jacke für kühle Tage im Praxistest

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Funktionalität und Style

8.0 Empfehlenswert

Beim Tatonka Floy W's Coat treffen sich Funktionalität und Style. Kleine Abzüge gibt es für Kragen und Kapuze, ansonsten ein Mantel, den ich für Spaziergänge im Herbst, für unbeständiges Wetter und natürlich für kommende Weihnachtsmärkte im Winter vollkommen empfehlen kann.

  • 1. Eindruck 9
  • Schnitt 7
  • Wohlfühlfaktor 8
  • Preis 8

Für unbeständiges Wetter an der Küste, entspannte Spaziergänge im Herbst und vorallem auch für die kühlen Wintertage im Alltag, möchten wir Euch nun einen Mantel vorstellen, den wir selber in den vergangenen Wochen gestestet haben. Modisch und Outdoornehmerqualitäten gibt es das? Mit den Mänteln von Tatonka lautet die Antwort ja und mit dem Tatonka Floy W’s Coat präsentieren wir Euch hiermit auch ein Modell, dass nicht nur unser Interesse geweckt hat und sicherlich auch Euer Interesse wecken wird.

Tatonka Floy W’s Coat

1. Eindruck

Im Alltag mag man es eher etwas modischer, dezenter im Stadtbild und eben auch nicht zu funktionell. Tatonka bedient die Wünsche sehr gut, denn der Floy W`s Coat ist ein schicker Parka, der trotz der Outdoormarke sehr zivil wirkt. Mit dem Fischgrätenmuster hat man eine optisch ansprechende Struktur gefunden, ein regelrechter Eyecatcher. Ebenso ins Auge stechen die Lederaplikationen am Mantel, die die Jacke hochwertig erscheinen lassen und so ist auch der 1. Eindruck sehr positiv.

Schnitt

Mag man den Schnitt beschreiben, so ist die Jacke tailliert und fällt grob ausgedrückt normal aus. Bei der Kapuze wirkt der Schnitt sehr üppig, da sie trotz Weitenregulierung immer noch „reichlich“ wirkt. Mit dem Tatonka Floy W´S Coat ist man derzeitig sehr modisch unterwegs. Er ist modisch geschnitten, wie ein derzeitig moderner Parka. Was jedoch beim Schnitt auch auffällt, der Reissverschluss ist nach oben nicht sehr hoch geschlossen. Für kühle Wintertage sollte man daher sein Tuch oder den Schal nicht als Ergänzung vergessen.

Taschen

Für den Alltag ist man mit dem Wintermantel im Bereich seiner Taschen bestens ausgestattet. Neben den beiden Handwärmertaschen auf der Vorderseite kann man den „Notgroschen“ für die kommenden Weihnachtsmärkte  auch in der kleinen Geheimtasche im unteren Bereich verstecken. Auch diese Tasche ist wie die beiden zuvor genannten Taschen mit RV abschließbar.

Wärmeleistung

Sicherlich merkt man in diesem Punkt, wir schauen auch gern auf die klassische Outdoorbekleidung, so ist uns nun auch beim Casual-Look ebenso die Wärmeleistung ein Punkt wert. Nimmt man die bisherigen Umgebungen, so ist man als verfrorrene Natur bei 10-15°C mit dem Mantel unterwegs gewesen. Darüber ist er auch für mich zu warm, darunter habe ich den Mantel jedoch noch nicht ausprobieren können. Er macht aber bereits jetzt den Eindruck, dass man in ihm von kühlen Wintertagen erst einmal unbeeindruckt sein kann.

Optimal für?

Der Tatonka Floy W’s Coat ist aus meiner Sicht optimal für Spaziergänge im Herbst, wie z.B. bei unserem Urlaub auf Baltrum. Ebenso ist er durch das wasserdichte und atmungsaktive T-HardShell Herringbone optimal für unbeständiges Wetter. An stürmischen Tagen legt man die Vorderblende mit sichtbaren und verdeckten Druckknöpfen um, zieht die wattierte Kapuze über den Kopf und kuschelt sich in das wärmeisolierende, wattierte Futter der Jacke. Ebenso ist es durch die zivile Optik auch ideal für den Alltag in der City oder eben für gemäßigte Outdooraktivitäten, wo man mit seinen Liebsten oder dem Hund spazieren geht.

Fazit zum Tatonka Floy W’s Coat

Ich bin sehr zufrieden mit der Funktionalität und der Optik der Jacke.

Mag man etwas an der Jacke verbessern, so wären dies mein einzigen Kritikpunkte: Der Kragen ist nicht hoch genug geschlossen und die Kapuze hat trotz Weitenregulierung dem Wind nicht standgehalten. Unterm Strich ist die Jacke sehr gut im Praxistest gewesen. Man muss unsere Kritikpunkte vielleicht im Kontext sehen, dass man üblicherweise diese Punkte im Bereich der Outdoorjacken als notwendig betrachten sollte und die „Urban Outdoor“ Jacken in der Regel eher modisch und weniger funktionell zu bewerten sind. Wäre der Kragen z.B. hoch geschlossen, wie bei einer alpinen Bergjacke, so würden wir hier wahrscheinlich genau das Gegenteil bemängeln und darauf verweisen, Schal und Halstücher wären nicht sichtbar  😉

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About Author

Als "Dortmunder Mädel" aufgewachsen, in Münster studiert und in Gelsenkrichen gearbeitet , stark verbunden mit dem Ruhrgebiet. Wenn man nicht über die Metropole Ruhr schreibt, dann über Reisen und Urlaube in Europa, Asien und Afrika, über technische Geräte, die die Reisen angenehmer machen und über Lifestyle und Mode, die nicht immer nur auf Reisen genutzt und getragen werden müssen.

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